Auch bei MeinVZ und StudiVZ informiert sie in deutscher Sprache über politische Entwicklungen, Karrierechancen in Europa und Schülerwettbewerbe. Auf Datenschutzfragen geht die Kommission bisher nicht ein.
Die EU-Kommission[1] hat Seiten bei den Sozialen Netzen Facebook[2], MeinVZ[3] und StudiVZ[4] eingerichtet. Sie will dort Nachrichten veröffentlichen, über politische Entwicklungen aufklären, praktische Tipps geben und auch über Termine, Schüler- und Journalistenwettbewerbe sowie Karrierechancen bei der EU informieren.
Die Netze wurden für den deutschsprachigen Auftritt ausgewählt, weil es die laut EU populärsten Sozialen Netze[5] in Deutschland sind. Die Kommission hebt in ihrer Mitteilung[6] die Möglichkeit zur Interaktion hervor. Der Facebook-Auftritt hat kurz nach dem Start rund 250 Fans.
Datenschutzrechtliche Bedenken scheint die Kommission im Gegensatz etwa zur deutschen Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner[7] nicht zu kennen. Weder auf der Seite selbst noch in der Pressemitteilung geht sie auf jüngste Entwicklungen und Kritik speziell an Facebook ein. Dabei hatten die EU-Datenschutzberater noch Mitte Mai Facebooks jüngste Änderungen an den Nutzungsbedingungen kritisiert[8].
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