Das Start-up entwickelt die Online-Datenbank Dabble DB und das Analyse-Tool Trendly. Twitter hat beide Produkte hausintern benutzt. Über finanzielle Details der Transaktion haben die Unternehmen Stillschweigen vereinbart.
Twitter[1] hat das US-Start-up Smallthought Systems[2] für eine nicht genannte Summe gekauft. Das nicht börsennotierte Unternehmen ist Anbieter der Online-Datenbank Dabble DB, die Twitter für interne Zwecke genutzt hat. Eine weitere Entwicklung von Smallthought ist Trendly[3], ein Tool, das Daten von Google Analytics[4] auswertet.
"Die Mitarbeiter von Smallthought haben sich unserem Analytics Team angeschlossen und werden sich darauf konzentrieren, Ideen von Trendly in unsere Werkzeuge zu integrieren", schreibt Kevin Weil, Leiter der Analystics-Sparte bei Twitter, in einem Blogeintrag[5]. Ziel sei es auch, innovative Echtzeit-Produkte für künftige kommerzielle Partner zu entwickeln.
Twitter war nach eigenen Angaben einer der ersten Nutzer von Trendly. Außerdem leiste Smallthought häufig Beiträge zur Entwicklung von Ruby[6] sowie Smalltalk[7], und Twitter sei der weltweit größte Internetdienst, der auf Ruby on Rails[8] basiere. "Das Smallthought-Team verfügt über eine einzigartige Kombination aus unternehmerischem Denken, Kreativität und Erfahrungen im Bereich der Analytik", so Weil weiter.
Trendly und andere Lösungen des Start-ups könnten Twitter dabei helfen, eigene Werkzeuge für Business Analytics für zahlende Unternehmenskunden zu entwickeln. Bisher konzentriert sich Twitters Geschäftsmodell auf Anzeigen in sogenannten "Promoted Tweets".
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