Die Software geht an den Digitalkamerahersteller Phase One. Microsoft hatte die Technik 2006 gekauft. Kunden bekommen noch 90 Tage Support von Microsoft. Dann wechselt der Ansprechpartner.

Microsoft hat seine Software Expression Media abgestoßen (Bild: Microsoft).
Microsoft[1] hat die Medienverwaltungssoftware Expression Media an den Digitalkamerahersteller Phase One[2] verkauft. Microsoft hatte die Technik für das Produkt 2006mit dem britischen Unternehmen iView[3] erworben. Wie viel Phase One für Expression Media bezahlt hat, ist nicht bekannt.
Microsoft will für Anwender von Expression Media noch 90 Tage lang den Support übernehmen. Danach geht die Aufgabe auf Phase One über. Wer eine Volumenlizenz von Microsoft erworben habe, werde aber weiterhin Support von Microsoft selbst bekommen, teilt das Unternehmen mit.
Die Katalog-Software wurde bislang als Einzelprodukt oder als Teil von Office 2008[4] für Mac OS X[5] verkauft. In einer Pressemeldung schreibt Microsoft, dass der Verkauf Teil einer strategischen Allianz mit Phase One sei, die 2007 geschlossen wurde.
"Wir freuen uns darüber, Expression Media übernommen zu haben", sagte Phase-One-CEO Henrik Hakonsson. "Wir haben mit Microsoft schon mehrere Jahre zusammengearbeitet. Während dieser Zeit haben sich viele unserer Kunden entschieden, Expression Media für ihr digitales Asset Management zu benutzen."
Laut Microsoft wurde das Geschäft über Microsofts Förderprogramm IP Ventures[6] eingefädelt, das Techniken an andere Unternehmen lizenziert, die Microsoft nicht mehr als strategisch wichtig ansieht.
"Durch das Abkommen haben wir alles getan, um die Integrität der Technik von Expression Media zu sichern und den Kunden einen stufenlosen Übergang zu verschaffen", sagte ein Microsoft-Sprecher.
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