Ihre Zahl ist von 11 Prozent im August 2009 auf etwa 1 Prozent im Februar 2010 gesunken. Das entspricht einem Minus von rund 90 Prozent. Im Kampf gegen Spam-Nachrichten lässt sich der Dienst auch von seinen Nutzern helfen.
Twitter[1] hat nach eigenen Angaben die Zahl der über den Mikrobloggingdienst gesendeten Spam-Nachrichten deutlich reduziert. Wie das Unternehmen in einem Blogeintrag[2] erklärt, ist der Anteil von Spam-Tweets von 11 Prozent im August 2009 auf rund 1 Prozent im Februar 2010 zurückgegangen, was einem Minus von etwa 90 Prozent entspricht.
Laut Twitter-Manager Abdur Chowdhury stuft der Dienst nicht nur unerwünschte Beiträge wie Links zu Phishing- oder Malware-Seiten als Spam ein, sondern auch das wiederholte Versenden identischer Tweets. Der Kampf gegen Spammer sei aber trotz rückläufiger Zahlen nicht beendet, so Chowdhury.
Im Oktober 2009[3] hatte der Mikrobloggingdienst seinen Nutzern eine neue Funktion zur Verfügung gestellt, mit der sie Spammer melden können. Zu diesem Zweck erweiterte Twitter jede Profilseite um einen Spam-Meldeknopf. Einen Missbrauch will Twitter dadurch verhindern, dass es fragwürdige Accounts nicht sofort löscht, sondern zunächst überprüft.
Um Twitter-Nutzer besser vor Phishing-Attacken zu schützen, verwendet der Dienst seit zwei Wochen einen Filter, der alle versendeten Links untersucht[4]. So will man schädliche Websites erkennen und blockieren, bevor ein Anwender sie besuchen kann. Links in E-Mail-Benachrichtigungen und privaten Nachrichten werden nun über den hauseigenen Kurz-URL-Dienst twt.tl umgeleitet und verlinkte Websites auf Schadcode untersucht.

Der Anteil von Spam-Nachrichten bei Twitter ist seit August 2009 um etwa 90 Prozent gesunken (Bild: Twitter).
URLs in diesem Artikel:
[1] = http:/
[2] = http:/
[3] = http:/
[4] = http:/