Der Kompatibilitätsmodus kommt ab sofort ohne Hardwarevirtualisierung aus. Eine aktualisierte Version steht zum Download bereit. Zudem kündigt Microsoft ein neues Lizenzmodell für virtualisierte Windows-Desktops an.
Microsoft[1] hat die Hardwarebeschränkung des Windows 7 XP Mode[2] aufgehoben. Der Kompatibilitätsmodus für Microsofts älteres Betriebssystem kann ab sofort auch auf Computern ausgeführt werden, die keine Hardwarevirtualisierung wie Intel VT[3] oder AMD-V[4] unterstützen oder bei denen diese Funktion im BIOS nicht aktiviert ist.
Gavriella Schuster, Leiterin des Bereichs Windows Commercial Product Management, räumte in einem Telefoninterview mit ZDNet[5] ein, dass die Frage, ob ein PC Hardware-Virtualisierung unterstütze oder nicht, bei einigen Kunden für Verwirrung gesorgt habe[6]. Um mehr Nutzern die Möglichkeit zu geben, die Vorteile des XP-Modus zu nutzen, habe Microsoft einen Weg gefunden, auf die Hardwarevirtualisierung auf BIOS-Ebene zu verzichten.
Eine aktualisierte Version des XP Mode stehe ab sofort zum Download bereit. Kunden, die das Feature schon nutzen, müssen das Update laut Microsoft nicht herunterladen. Für den XP-Modus wird aber weiterhin Windows 7 Professional, Ultimate oder Enterprise benötigt.
Der Softwareanbieter ändert zudem sein Lizenzmodell für virtualisierte Windows-Desktops. Kunden der Windows-Client-Software Assurance benötigen ab 1. Juli 2010 keine zusätzliche Lizenz, um Windows in einer Virtual-Desktop-Infrastructure[7]-Umgebung (VDI) betreiben zu können. Software-Assurance-Kunden und Inhaber von Virtual-Desktop-Access-Lizenzen können ihre virtualisierten Windows-Desktops und Office-Anwendungen, die über VDI gehostet werden, künftig auch auf PCs außerhalb ihres Unternehmens nutzen, beispielsweise zu Hause.
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