Die Produktreihe wurde nach unten erweitert. In ein 6U-Chassis passen sechs Blades mit je zwei Sockets. Als Prozessor kommt Intels vorgestern vorgestellter Sechskern-Xeon zum Einsatz.
SGI[1] hat ein integriertes Bladeserver-System für KMU vorgestellt. Origin 400 soll die Fähigkeiten der bisherigen Origin-Produkte[2] für Großunternehmen an die Bedürfnisse von kleineren Firmen und Zweigstellen anpassen.

SGIs Origin 400 integriert 72 Cores auf sechs Höheneinheiten (Bild: SGI).
Die Origin 400 kann als Webserver, Anwendungsserver, E-Mail-Server und Back-End-Datenbank-Server dienen. Sie unterstützt die Virtualisierungstechnologien VMWare ESX[3], Citrix XenServer[4] und Microsoft Hyper-V[5]. Sechs Blades mit je zwei Sockets und 14 2,5-Zoll-Laufwerken passen in ein sechs Höheneinheiten (6U) großes Chassis. Als Prozessor kommt Intels vorgestern vorgestellter Sechskern-Chip Xeon 5600[6] zum Einsatz. Das ergibt 72 Cores pro Origin-400-System.
Intel positioniert den Xeon 5600 als Plattform für Kunden, die Server-Upgrades verschoben haben. Er ermöglicht eine hohe Konsolidierungsrate und bringt zwei Sicherheitsfeatures mit, die Virtualisierung zugute kommen: Advanced Encryption Standard New Instructions (AES-NI[7]) und Trusted Execution Technology (TXT[8]).
Die Origin 400 ist ab sofort verfügbar. Eine Preisempfehlung will SGI nicht abgeben.
Außer SGI haben auch alle großen Serverhersteller[9] gestern ihre Produktpalette um Systeme mit Sechskern-Xeon-Chips erweitert, darunter Dell[10] mit zwei Bladeservern (M710, M610), vier Rackservern, (R710, R610, R510, R410) und drei Tower-Servern (T710, T610, T410), IBM[11] mit seiner x-Server-Reihe und HP[12], das sogar einen Spiele-PC mit einem Intel-Sechskern-Prozessor bestückt: den HPE-180t[13]. Die Server-CPU alleine kostet hier allerdings 810 Dollar Aufpreis.
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