220 Angestellte wechseln zu dem chinesischen Telekom-Ausrüster. Vertragsbeginn ist der 1. April 2010. Das Netz bleibt aber im Besitz von O2.
Die Telefonica-Tochter
Zum 1. April 2010 wechseln 220 O2-Beschäftigte zu Huawei. Der chinesische Konzern liefert bisher die Systemtechnik der O2-Basisstationen für Süddeutschland und ist Technologiepartner des HSPA+-Netzes, das O2 seit November 2009 in Teilen von München[2] betreibt. Der Ausbau der Partnerschaft sei eine konsequente Weiterführung der langjährigen Zusammenarbeit, hieß es.
Die finanziellen Elemente des Vertrags wurden nicht genannt. Huawei strebt schon länger an, sich von einem Infrastruktur-Anbieter hin zu einem Serviceunternehmen zu wandeln.
In Deutschland ist das chinesische Unternehmen hauptsächlich für seine Mitarbeit an neuen, schnelleren Funkübertragungsstandard bekannt. Beispielsweise hatte es vor zwei Monaten eine EDGE-Übertragung mit 564 KBit/s[3] realisiert. Die Produkte seiner Handysparte, die es eigentlich schon 2008 abstoßen wollte, finden sich bisweilen unter anderem Namen[4] bei deutschen Providern.
Das O2-Netz in Deutschland ließ der Mutterkonzern Telefonica von 2007 bis 2010 in großem Maßstab ausbauen. Ende 2009 verkündete man eine Netzabdeckung von nahezu 100 Prozent[5] und kündigte an, das nationales Roaming über T-Mobile einzustellen. Der Ausbau gehe auch in diesem Jahr weiter, teilte der Konzern mit: Man wolle UMTS für nahezu 70 Prozent der deutschen Bevölkerung bereitstellen.
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