Ein Großteil der Forschungsgelder soll in den Bereich Cloud-Computing fließen. Dort will Microsoft eine Führungsrolle einnehmen. Seine Handyplattform Windows Mobile möchte der Softwarekonzern mit etwa einer Milliarde Dollar unterstützen.
Microsoft[1] plant, im laufenden Jahr rund 9,5 Milliarden Dollar in Forschung und Entwicklung zu investieren. Wie BusinessWeek[2] unter Berufung auf Kevin Turner, Chief Operating Officer des Softwarekonzerns, meldet, gibt Microsoft damit etwa 3 Milliarden Dollar mehr in diesem Bereich aus als seine Konkurrenten.
Ein Großteil der Investitionssumme fließt Turner zufolge in Cloud-Computing. Dort will Microsoft nach eigenen Angaben eine Führungsrolle einnehmen. Schon jetzt biete das Unternehmen mit seinem E-Mail-Dienst für Privatanwender, Produkten für Geschäftskunden und Windows Azure mehr cloudbasierte Dienste an als jedes andere Unternehmen.
Trotz der Milliarden-Ausgaben für Cloud-Computing will der Softwarekonzern laut Turner auch künftig seinem bisherigen Softwaregeschäft treu bleiben. Der Microsoft-Manager ist der Ansicht, dass das Bedürfnis nach Client-Software auch in Zukunft bestehen bleibt, da diese meist einen größeren Funktionsumfang biete als Online-Angebote.
Forschungsgelder will Microsoft auch für seine Handyplattform Windows Mobile bereitstellen, deren neueste Generation Windows Phone 7[3] im Rahmen des Mobile World Congress (MWC[4]) vorgestellt wurde. Die Höhe der Investition beläuft sich in diesem Bereich laut Brendan Barnicle, Analyst bei Pacific Crest, auf etwa 1 Milliarde Dollar.
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