Der kostenlose Dienst arbeitet mit Online-Bibliotheken von Facebook, Flickr und Google zusammen. Er ist eine Ergänzung zu Picasa. Im Gegensatz zu anderen Webanwendungen des Suchanbieters basiert Picnik auf Flash und nicht auf Javascript.
Google[1] hat das in Seattle ansässige Unternehmen Picnik[2] für einen nicht genannten Preis gekauft. Das Start-up bietet einen webbasierten Dienst zur Bearbeitung von Bildern an.
Die Bildbearbeitung ist kostenlos und arbeitet direkt mit den Online-Bibliotheken von Facebook[3], Yahoos Flickr[4] und Googles Picasa-Web-Alben[5] zusammen. Nutzer können auch lokal gespeicherte Fotos zuschneiden, retuschieren oder mit Effekten versehen. Die Funktionen von Picnik können die eher rudimentäre Bildbearbeitung in Picasa ergänzen.
Im Gegensatz zu Googles eigenen Webdiensten basiert Picnik nicht auf JavaScript, sondern auf Adobes[6] Flash-Technologie. "Wir kündigen heute keine grundlegenden Veränderungen an Picnik an, auch wenn wir an einer Integration und neuen Funktionen arbeiten", schreibt Brian Axe, Produkt Management Director bei Google, in einem Blogeintrag[7]. Google werde weiterhin alle Picnik-Partner unterstützen, zu denen auch Photobucket[8] und MySpace[9] gehören.
Picnik wurde 2005 gegründet und verfügt nach eigenen Angaben über 20 Mitarbeiter. Die Zahl der monatlichen Nutzer des Diensts gibt das Unternehmen mit mehreren Millionen an. Durch den Zusammenschluss mit Google erhofft sich Picnik eine größere Verbreitung und mehr Anwender. Zu Picniks Mitbewerbern gehören Pixlr[10], Fotoflexer[11] und Aviary[12].

Picnik ermöglicht eine Bearbeitung von Fotos im Browser (Screenshot: CNET).
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