Neben Rechenzentren und Cloud-Computing ist Nachhaltigkeit ein Schwerpunktthema. Lösungsansätze in diesem Bereich sollen von anderen HP-Stützpunkten übernommen werden. Es ist HPs siebtes Labor weltweit.

Hewlett-Packard[1] eröffnet heute in Singapur ein Forschungszentrum. Es soll sich auf die Themen Rechenzentrumsarchitektur, Cloud-Computing-Dienste[2] und Nachhaltigkeit[3] konzentrieren. Das Labor ist HPs dritte Forschungseinrichtung im asiatisch-pazifischen Raum - und insgesamt die siebte des Unternehmen.
Prith Banerjee, Direktor bei HP Labs[4], erwartet, dass das Zentrum neue Maßstäbe beim Design von Datenzentren, aber auch bei der Nutzung alternativer Energien setzen und "die Forschung zu nachhaltigen Datenzentren beflügeln" wird. Zu den untersuchten Energiequellen sollen Solarenergie und Biotreibstoffe gehören, die Forscher werden sich aber auch mit allgemeinen Fragen rund ums Stromnetz und den Anforderungen von IT an Energiequellen befassen.
Als Ziel hat sich HP laut Banerjee gesteckt, die Total Cost of Ownership[5] für ein Rechenzentrum um 75 Prozent zu senken und den CO2-Ausstoß[6] zu halbieren. Das "umweltbewusste Modell", das dem Zentrum zugrunde liege, könne in der Folge auch von anderen HP-Zentren übernommen werden. Banerjee zufolge ist das Zentrum zudem ein Teil von HPs Strategie, alles als Dienst bereitzustellen ("Everything as a Service").
Im Bereich Cloud-Computing arbeitet Singapur mit HP-Stützpunkten in Palo Alto (Kalifornien, USA) und Bristol (England) zusammen. Die Forschungsarbeit aller drei Einrichtung fließt zudem in das Projekt "Cirious[7]", eine geplante Enterprise-Software-Cloud-Plattform.
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