Ziel ist eine höhere Verbreitung der Flash-Plattform auf Linux-Handys. Dafür will Adobe mit LiMo-Mitgliedern wie LG, Vodafone und Samsung zusammenarbeiten. Adobes Creative Suite unterstützt die Entwicklung von Flash-Anwendungen für LiMo-Geräte.
Adobe[1] ist der LiMo Foundation[2] beigetreten, die die Entwicklung des gleichnamigen Linux-Betriebssystems für Mobiltelefone fördert. Das hat der Softwareanbieter auf dem Mobile World Congress (MWC[3]) in Barcelona bekannt gegeben.
Durch den Beitritt eröffnen sich Adobe neue Möglichkeiten einer Zusammenarbeit mit führenden Vertretern der Mobilfunkbranche, darunter LG Electronics[4], NEC[5], NTT Docomo[6], Orange[7], Panasonic[8], Samsung[9], SK Telecom[10], Telefónica[11], Vodafone[12] und Verizon Wireless[13]. Ziel ist es, die Verbreitung der Flash-Plattform auf Linux-Handys zu erhöhen.
Nach Unternehmensangaben können Programmierer mit der Creative Suite und anderen Entwicklerwerkzeugen von Adobe Flash-Anwendungen für LiMo-Geräte erstellen. Adobe werde mit den Mitgliedern des Verbands zusammenarbeiten, um die LiMo-Plattform um die Flash Player Porting API zu erweitern.
Im zweiten Quartal 2010 sollen Software Development Kits (SDK) von LiMo-Mitgliedern für die Entwicklung nativer Anwendungen und browserbasierter Applikationen zur Verfügung stehen. "Die Flash-Plattform auf LiMo stellt für Adobe eine Gelegenheit dar, seine Ziele für offene Standards und Interoperabilität von mobilen Inhalten auszuweiten", sagte David Wadhwani, General Manager von Adobes Flash-Sparte.
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