Mit den 21. Olympischen Winterspielen in Vancouver startet der HDTV-Regelbetrieb. "Das Erste HD" und "ZDF HD" sind frei empfangbar. Arte sendet sein Programm bereits seit Juli 2008 in hoher Auflösung.

Mit der heutigen Eröffnung der 21. Olympischen Winterspiele in Vancouver nehmen ARD[1] und ZDF[2] den HDTV-Regelbetrieb auf. Mit "Das Erste HD[3]", "ZDF HD" und "Arte HD" sind drei öffentlich-rechtliche Kanäle frei empfangbar.
"Seit der Erfindung des Farbfernsehens ist dies die größte technische Innovation", sagt der ARD-Vorsitzende Peter Boudgoust. "Und da auch solche technischen Weiterentwicklungen von der Rundfunkgebühr mitbezahlt sind, sendet die ARD ihr HD-Angebot selbstverständlich für alle unverschlüsselt und ohne zusätzliche Gebühren."
Die öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten strahlen das HDTV-Signal in 720p/50 aus. Das Vollbild-Format soll gegenüber Full-HD mit 1080i/25 (Halbbilder) eine bessere Bildqualität bieten. Die European Broadcasting Union (EBU) hat das Vollbild-Format den Sendeanstalten empfohlen[4]. Daran halten sich nicht nur ARD, ZDF und Arte, sondern auch ORF und SRG.
Für den Empfang des hochauflösenden Fernsehens ist ein HD-fähiger Digitalreceiver oder Fernseher mit eingebautem DVB-C-Tuner Voraussetzung. Außer über Satellit (Astra 19,2 Grad Ost) ist das HDTV-Programm auch in den Kabelnetzen von Kabel Deutschland, Kabel BW und Unitymedia zu sehen. Ob die kleineren Kabelgesellschaften ebenfalls die HDTV-Programme in ihr Netz einspeisen, lässt sich beim jeweiligen Betreiber erfragen.
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