Das getestete Gerät nutzt den 2,66 GHz schnellen Core i7 M620. Zudem kommt ein unveröffentlichter Build von Mac OS X zum Einsatz. Das Testergebnis liegt deutlich über den Resultaten aktueller Modelle.
Im Internet ist Ende vergangener Woche ein mit dem Tool Geekbench[1] durchgeführter Benchmark eines bisher unveröffentlichten Apple[2] MacBook Pro aufgetaucht. Es wird von einem 2,66 GHz schnellen Core-i7-Prozessor von Intel[3] angetrieben. Der Test deutet darauf hin, dass Apple in Kürze seine MacBook-Pro-Modellpalette aktualisieren wird.
Laut dem Benchmark[4] handelt es sich um ein MacBook Pro 6.1, einer bisher noch nicht verwendeten Modellbezeichnung. Der verbaute Core i7-M620 ist der schnellste der von Intel im Januar vorgestellten 32-Nanometer-Prozessoren für Notebooks[5]. Als Betriebssystem kommt der unveröffentlichte Build 10C3067 von Mac OS X 10.6.2 zum Einsatz.
Das Core-i7-MacBook erreicht in dem Test 5260 Punkte. Damit übertrifft es das aktuelle Spitzenmodell mit einem 3,06 GHz schnellen Core-2-Duo-Prozessor um 640 Punkte[6]. Das MacBook Pro mit 2,8-GHz-Core-2-Duo-CPU kommt auf 4260 Punkte[7].
AppleInsider[8] vermutet, dass der Benchmark zu einem kommenden 15- oder 17-Zoll-High-End-Modell gehört. Erste Gerüchte zu MacBooks mit Intels Prozessorgeneration Arrandale waren im Januar aufgetaucht. Der Chiphersteller hatte Teilnehmern seines Partnerprogramms Retail Edge ein MacBook Pro mit Core-i5-Prozessor als Gewinn in Aussicht gestellt. Intel erklärte anschließend, es habe sich um einen Fehler gehandelt.

Das MacBook Pro mit Core i7-M620 kommt im Geekbench-Benchmark auf 5260 Punkte (Bild: AppleInsider).
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