Google weitet die Tests seines Projekts Social Search aus. Im Lauf der nächsten Tage soll allen Nutzern eine Betaversion zur Verfügung stehen, die sich bei Google angemeldet haben. Die neue Suchfunktion bindet von Freunden erstellte Inhalte aus sozialen Netzen wie Blogger, Facebook und Twitter in die Ergebnisse von Googles Websuche ein.
Bisher konnte das auf der Web-2.0-Konferenz im Oktober vorgestellte Projekt nur über Google Labs aufgerufen werden. Für Social Search müssen Anwender ihre Social-Network-Konten ihrem Google-Account zuordnen und ihre Inhalte für die Suche freigeben. Anschließend zeigt die Google-Suchmaschine auch relevante Inhalte von Freunden und Online-Kontakten an, die ebenfalls Social Search nutzen.
Mit der Betaversion haben die Entwickler Social Search auch in die Bildersuche integriert. Unterstützt werden unter anderem Googles eigener Bilderdienst Picasa Webalben sowie die Yahoo-Tochter Flickr.
Zudem hat Google die Ergebnisse aus Social Search um die Links "My social circle" und "My social content" erweitert. Darüber können Anwender kontrollieren, mit welchen Personen sie online verbunden sind und welche ihrer Inhalte in den Resultaten von Freunden und Bekannten erscheinen.
"Wir glauben, dass Informationen aus dem sozialen Umfeld ein enormes Potenzial haben, die Suche zu verbessern, und wir kratzen bisher nur an der Oberfläche", schreiben Maureen Heymans, technische Leiterin für Social Search, und Terran Melconian, technischer Leiter für Social Image Search, in einem Blogeintrag. Die neuen Funktionen beschreibt der Suchanbieter in einem Video.

Social Search Beta bindet Bilder von Flickr, Picasa und anderen Diensten in Googles Bildersuche ein (Bild: Google).
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