Die Zahl der PCs soll in den nächsten drei Jahren auf 1,78 Milliarden Stück zulegen. Dem stehen schätzungsweise 1,82 Millarden internetfähige Handys gegenüber. Zudem werden immer mehr Geldtransaktionen über Mobilgeräte abgewickelt.

Die Marktforscher von Gartner[1] erwarten, dass Internetnutzer bis zum Jahr 2013 öfter über Mobiltelefone online gehen werden als per Computer. Die Zahl der Internet-PCs wird nach Schätzungen der Analysten in den nächsten drei Jahren auf weltweit 1,78 Milliarden Stück steigen, die der internetfähigen Handys auf 1,82 Milliarden.
Die Betreiber von Websites müssen sich Gartner zufolge an diesen Trend anpassen. Eine steigende Anzahl von Internetseiten und webbasierten Anwendungen sei zwar mittlerweile für die Nutzung auf Smartphones und Handys zugeschnitten, der Großteil der Seiten sei allerdings für die Betrachtung per Computer optimiert, so die Analysten.
Gartner geht davon aus, dass in den nächsten Jahren auch die Zahl der Online-Geldtransaktionen über Mobiltelefone deutlich zulegen wird. Bis 2014 nutzen den Marktforschern zufolge rund drei Milliarden Menschen weltweit entsprechende Angebote. In Schwellenländern seien allerdings weiterhin Bargeldgeschäfte am häufigsten.
Mitte Dezember hatte Gartner seine Jahresprognose für den weltweiten Handymarkt[2] leicht angehoben. Mit 1,214 Milliarden Mobiltelefonen habe die Branche 2009 0,67 Prozent weniger Geräte an Endkunden verkauft als im Vorjahr. Im September war das Marktforschungsunternehmen noch von einem Minus in Höhe von 3,7 Prozent ausgegangen. Für das laufende Jahr erwartet Gartner ein Absatzplus von rund 9 Prozent.
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