Der Funktionsumfang wird dem der VoIP-Software für PCs ähneln. Erste Modelle sollen im Frühjahr auf den Markt kommen. Als Zubehör verkaufen die Hersteller HD-fähige Webcams.
Skype[1] passt seine gleichnamige Voice-over-IP-Software an netzwerkfähige Fernsehgeräte an. Das Unternehmen hat im Vorfeld der Consumer Electronics Show (CES[2]) Partnerschaften mit LG Electronics[3] und Panasonic[4] geschlossen. Erste Skype-fähige Fernseher sollen im Frühjahr auf den Markt kommen.
Nach Unternehmensangaben bieten die Geräte einen ähnlichen Funktionsumfang wie die Skype-Software für Computer. Dazu gehören kostenlose Sprach- und Videotelefonate mit anderen Nutzern, Gespräche ins Fest- und Mobilfunknetz, Konferenzschaltungen mit bis zu 24 Personen sowie eine Unterstützung für HD-Videotelefonate mit einer Auflösung von 1280 mal 720 Bildpunkten.
LG installiert die VoIP-Software nach eigenen Angaben auf insgesamt 26 LCD- und Plasma-Fernsehern mit NetCast-Unterstützung vor. Panasonic will Skype in seiner gesamten Viera-Cast-Reihe[5] einsetzen. Für hochauflösende Videotelefonate bieten beide Unternehmen als Zubehör Webcams mit integrierten Mikrofonen an.
Hochauflösende Videogespräche lassen sich mit Skype auch am Computer führen. Dazu sind neben der aktuellen Betaversion 4.2[6] eine HD-fähige Webcam sowie ein PC mit einer mindestens 1,8 GHz schnellen Dual-Core-CPU notwendig. Darüber hinaus empfiehlt Skype einen Breitbandanschluss mit einer Upload-Geschwindigkeit von mindestens 1 MBit/s.
- Download Skype 4.2 Beta[7]

LG installiert die Skype-Software auf insgesamt 26 LCD- und Plasma-Fernsehern mit NetCast-Unterstützung vor (Bild: LG).
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