"fb.me" wurde von Bloggern in der Mobilversion des sozialen Netzwerks entdeckt. Der Dienst funktioniert mit Bildern und kompletten Facebook-Seiten. Ein Beispiel ist der Starbucks-Auftritt bei Facebook.
Facebook[1] experimentiert nach einem Bericht von Inside Facebook[2] mit einem eigenen URL-Verkürzer namens "fb.me". Mit dem Dienst lassen sich Links auf Facebook-Angebote abkürzen. Die Funktion schalte sich automatisch in der Mobilversion des Social Networks[3] ein, schreibt der Blog.
Der neue Dienst war verschiedenen Facebook-Benutzern aufgefallen, etwa dem Blogger Saad Kamal[4]. Mit fb.me kann man offenbar nicht nur Links auf Bilder abkürzen, die bei Facebook erscheinen, sondern auch auf einzelne Facebook-Seiten. Als Beispiel nennt Inside Facebook http://www.facebook.com/Starbucks[5], das sich zu http://fb.me/starbucks[6] abkürzen lässt.
Ein wichtiges Einsatzgebiet für solche Kurz-URLs ist der Mikrobloggingdienst Twitter[7]. Hier hat man nur 140 Zeichen pro Nachricht zur Verfügung und kann sich deshalb keine langen Link-Adressen leisten. Facebook-Mitglieder bekommen mit fb.me also eine integrierte Lösung, ihre Inhalte über eine Kurz-URL zu verlinken.
Mit dieser Maßnahme wird Facebook zu einer Konkurrenz für andere Kurz-URL-Dienste wie Bit.ly[8], den Standard-Abkürzungsdienst von Twitter. Der Konkurrenzkampf um die URL-Abkürzungen hätte beinahe das Aus für Tr.im[9] bedeutet, der jetzt als Open-Source[10]-Dienst weitergeführt[11] werden soll.
Auch Google[12] hat jüngst einen Kurz-URL-Service gestartet[13]. Anders als TinyURL[14] oder Bit.ly steht "Goo.gl[15]" jedoch nicht auf einer eigenen Website zur Verfügung, sondern kann nur über Dienste des Suchanbieters genutzt werden. Den Anfang machen die Google Browser Toolbar[16] und der RSS-Dienst Feedburner[17].
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