Der Rechner erreicht eine Leistung von 12 Teraflops. Er ist mit sieben Nvidia-Grafikkarten ausgestattet. Zudem verfügt das Gerät über 12 GByte Arbeitsspeicher und vier Netzteile mit einer Gesamtleistung von 2850 Watt.
Forscher am Vision Lab der Universität Antwerpen[1] haben einen Desktop-Supercomputer für weniger als 6000 Euro gebaut. Die Wissenschaftler setzen das Gerät namens "Fastra II[2]" ein, um dreidimensionale Aufnahmen an einem Computertomografen[3] zu erstellen. Der Supercomputer erreicht mit 13 GPUs auf sieben Grafikkarten eine Rechenleistung von 12 Teraflops.
Zur Ausstattung des Fastra II gehören ein Asus[4]-Mainbard "P6T7 WS Supercomputer" mit sieben PCI-Express-Schnittstellen, ein Intel[5]-Prozessor Core i7 920 sowie insgesamt 12 GByte Arbeitsspeicher. Darüber hinaus sind eine 1 TByte große Festplatte und vier Netzteile mit einer Gesamtleistung von 2850 Watt verbaut.
Die Forscher der Universität Antwerpen nutzen in ihrem Supercomputer sechs Nvidia[6]-Grafikkarten des Typs GTX295 mit jeweils zwei Rechenkernen sowie eine Nvidia GTX275, die über eine GPU verfügt. Als Betriebssystem dient CentOS 5.3[7] mit einem speziell angepassten Linux-Kernel.
Im vergangenen Jahr hatten die Wissenschaftler mit dem Fastra[8] ihren ersten Desktop-Supercomputer vorgestellt. Der Rechner war mit einem AMD[9]-Phenom-Prozessor, 8 GByte Arbeitsspeicher sowie vier Nvidia-9800GX2-Grafikkarten ausgestattet. Er erreichte eine Leistung von 4 Teraflops und kostete knapp 4000 Euro.

Der Desktop-Supercomputer Fastra II erreicht mit sieben Nvidia-Grafikkarten eine Leistung von 12 Teraflops (Bild: Universität Antwerpen).
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