Google hat unter dem Domainnamen "Goo.gl" einen Kurz-URL-Dienst eingeführt. Anders als TinyURL oder Bit.ly steht er nicht auf einer eigenen Website zur Verfügung, sondern kann nur über Dienste des Suchanbieters genutzt werden. Den Anfang machen die Google Browser Toolbar und der RSS-Dienst Feedburner.
Über beide Dienste können Anwender verkürzte Goo.gl-URLs erzeugen, die auf beliebige Internetinhalte verweisen und aus weniger Zeichen bestehen als die ursprünglichen Links. Seine Toolbar hat Google zu diesem Zweck um eine Schaltfläche "Share" erweitert. Kurz-URL-Dienste sind besonders wichtig, wenn wie zum Beispiel bei Twitter nur eine begrenzte Zeichenzahl für eine Nachricht zur Verfügung steht.
Wie bei seiner Suchmaschine prüft Google auch verkürzte URLs auf schädliche Inhalte und blockiert sie.
Google plant, den Kurz-URL-Dienst einem breiten Publikum zur Verfügung zu stellen, falls er sich als nützlich erweist. Weitere Angebote, die von Goo.gl profitieren könnten, wären Youtube, Maps, Reader oder Blogger.

Eine neue Schaltfläche der "Google Browser Toolbar" nutzt den Kurz-URL-Dienst "Goo.gl" (Bild: Google).

Lesermeinungen zum Artikel
Google sollte sich daher lieber erst mal um solche Dinge kümmern. Oder auch deren URL-Weiterleitung wo sie neuerdings verwenden, die wird auch zum Spammen verwendet.