Die Flashlaufwerke der Colossus-Serie nutzen Multilevel-Speicherzellen, 128 MByte Cache und zwei Indilinx-Controller. Sie schaffen Lese- und Schreibraten von bis zu 260 MByte/s. Das Spitzenmodell kostet rund 3200 Euro.
OCZ Technologies[1] hat sein SSD-Portfolio um ein 3,5-Zoll-Modell mit Kapazitäten von 120 GByte bis 1 TByte erweitert. Die SATA-II-Laufwerke der Colossus-Serie[2] arbeiten mit MLC-Speicherzellen[3], 128 MByte Cache und zwei Controllern von Indilinx[4].
Die SSDs ermöglichen laut Hersteller Lese- und Schreibgeschwindigkeiten von bis zu 260 MByte/s. Die dauerhafte Schreibrate soll maximal 220 MByte/s betragen. Die Zugriffszeit liegt unter 0,1 Millisekunden. RAID[5]-Unterstützung ist ebenfalls an Bord.
Die mittlere Betriebsdauer zwischen Ausfällen (Mean Time Between Failures, MTBF[6]) gibt OCZ mit 1,5 Millionen Stunden (über 171 Jahren) an. Die Stoßresistenz beträgt maximal 1500 G.
Zu Preisen und zur Verfügbarkeit der Colossus-Serie hat OCZ noch keine Angaben gemacht. Einige Online-Händler listen die Neuerscheinungen aber bereits: Das Einstiegsmodell mit 120 GByte Speicherplatz kostet im Internet etwa 500 Euro, die 1-TByte-Variante stolze 3200 Euro. Die Garantiezeit beträgt drei Jahre.

Die Colossus-SSDs sind mit 120, 250, 500 und 1000 GByte Speicherplatz erhältlich (Bild: OCZ).
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