Zwischen Januar und Juni entfielen 44 Prozent aller Sicherheitslücken auf den Browser. Dafür sind laut Cenzic-CTO Lars Ewe vor allem Plug-ins verantwortlich. Apples Safari landet mit 35 Prozent auf dem zweiten Platz.
Laut einer Studie des Sicherheits-Dienstleisters Cenzic[1] war Mozillas Firefox[2] im ersten Halbjahr 2009 der Browser mit den meisten Sicherheitsproblemen. Zwischen Januar und Juni entfielen Cenzic zufolge 44 Prozent der Fehleranfälligkeiten auf ihn. Apples[3] Safari kommt mit 35 Prozent auf den zweiten Platz. Der Internet Explorer von Microsoft[4] liegt mit 15 Prozent auf Platz 3.
Im zweiten Halbjahr 2008 (PDF[5]) hatte noch der Internet Explorer die Statistik von Cenzic angeführt. Zwischen Juli und Dezember des vergangenen Jahres entfielen auf ihn 43 Prozent aller bekannt gewordenen Schwachstellen. Firefox lag mit 39 Prozent auf dem zweiten Platz.
Nach Angaben von Cenzic-CTO Lars Ewe sind vor allem Plug-ins für die Zunahme der sicherheitsrelevanten Fehler im Firefox verantwortlich. "Die Entwickler können nicht die Sicherheitsaspekte jedes Plug-ins überprüfen", sagte er gegenüber InternetNews.com[6]. Auch wenn der Browser im Vergleich auf die meisten Codelücken komme, bedeute dies laut Ewe nicht, dass Firefox-Nutzer größeren Gefahren ausgesetzt seien. Cenzic rechne alle bekannt gewordenen Schwachstellen zusammen und unterscheide nicht zwischen kritisch und harmlos.
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