Skype will Teile seines Linux-Clients als Open Source freigeben

(http://www.zdnet.de/news/41522261/skype-will-teile-seines-linux-clients-als-open-source-freigeben.htm)

von Björn Greif, 3. November 2009

Drittentwickler könnten dadurch alternative Frontends für die VoIP-Software erstellen. Das zugrunde liegende Protokoll bleibt aber proprietär. Von der Öffnung der Benutzeroberfläche verspricht sich Skype eine vermehrte Aufnahme in Linux-Distributionen.

Skype[1] will Teile seines Linux-Clients unter einer bislang nicht genannten Open-Source-Lizenz veröffentlichen. Das hat ein Skype-Mitarbeiter nun in einem Blogeintrag[2] bestätigt.

Skype will allerdings nur den Quellcode der Benutzeroberfläche offenlegen. Das Skype-Protokoll selbst bleibt hingegen proprietär und wird nur als vorkompilierte Bibliothek verfügbar sein. Dennoch könnten Drittentwickler dadurch alternative Oberflächen für Skype erstellen sowie Anwendungen schreiben, die den VoIP- und Messaging-Dienst unterstützen.

Skype erhofft sich von der Freigabe des Quellcodes, dass sein Dienst vermehrt in Linux-Distributionen aufgenommen wird und auch auf anderen Plattformen zum Einsatz kommt. Außerdem soll dadurch die Weiterentwicklung beschleunigt werden.

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[1] = http://www.skype.de
[2] = http://share.skype.com/sites/linux/2009/11/skype_open_source.html