Der japanische Elektronikkonzern zahlt 10 Millionen Dollar. Dafür erhält er Anlagen, Software, Lizenzen und geistiges Eigentum. Die zuständigen Insolvenzgerichte in den USA und Kanada haben dem Verkauf schon zugestimmt.
Wie das Wall Street Journal[1] berichtet, hat sich Nortel[2] mit Hitachi[3] auf den Verkauf bestimmter Teile seines Geschäftsbereichs LTE[4] geeinigt. Der Kaufpreis beträgt 10 Millionen Dollar. Die zuständigen Insolvenzgerichte in den USA und Kanada haben der Transaktion schon zugestimmt.
Hitachi sichert sich durch den Kauf Anlagen, die zur Entwicklung von Netzwerkkomponenten für den kommenden Mobilfunkstandard LTE benötigt werden. Nortel verkauft auch Software, die Datenübertragung über vorhandene Mobilfunknetze und Kommunikationstechnologien der nächsten Generation ermöglicht.
Darüber hinaus erhält Hitachi nicht patentiertes geistiges Eigentum, eine nicht exklusive Lizenz für bestimmte Patente sowie Betriebsmittel und andere materielle Güter. Die Transaktion umfasst keine Komponenten von Nortels GSM- und UMTS-Geschäft. Der Deal soll noch in diesem Jahr abgeschlossen werden.
Der insolvente kanadische Telekommunikationsausrüster hat zuletzt mehrere Geschäftsbereiche verkauft. Die Wireless-Sparte[5] ging Ende Juli für 1,13 Milliarden Dollar an Ericsson[6]. Avaya[7] will die Enterprise-Solutions-Sparte[8] für 900 Millionen Dollar übernehmen und Ciena[9] die Netzwerksparte[10] für 521 Millionen Dollar. Zudem plant Nortel den Verkauf seiner GSM-Sparte[11].
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