Zu den Beschuldigten gehören AU Optronics, LG Display und Samsung. Sie haben laut AT&T über einen Zeitraum von zehn Jahren den Wettbewerb in den USA behindert. Das führte zu überhöhten Preisen für Mobiltelefone.
AT&T[1] hat vor einem US-Bundesgericht in San Francisco eine Klage gegen LCD-Hersteller eingereicht. Der amerikanische Mobilfunkanbieter beschuldigt unter anderem AU Optronics[2], LG Display[3] und Samsung[4], zwischen dem 1. Januar 1996 und dem 11. Dezember 2006 illegale Preisabsprachen getroffen zu haben.
In der Klageschrift wirft AT&T den Panel-Herstellern vor, "durch ihre jahrelange Verschwörung" für hohe Panelpreise gesorgt zu haben. Die beschuldigten Unternehmen hätten ein internationales Kartell geformt, um den Wettbewerb für LCD-Panels in den Vereinigten Staaten zu behindern.
AT&T habe in dem genannten Zeitraum mehr als 300 Millionen Mobiltelefone mit LCD-Panels gekauft, deren Preis wegen der Absprachen überhöht gewesen sei. Die angeklagten Hersteller haben sich bislang nicht zu dem Vorwurf geäußert.
Bereits im November 2008[5] hatten die LCD-Hersteller LG Display, Sharp[6] und Chunghwa Picture Tubes[7] gegenüber dem US-Justizministerium Preisabsprachen für LCD-Bildschirme eingeräumt und sich zu einer Zahlung von 585 Millionen Dollar bereit erklärt.
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