O2-Chef rechnet mit Ende langjähriger Verträge

(http://www.zdnet.de/news/41515748/o2-chef-rechnet-mit-ende-langjaehriger-vertraege.htm)

von Markus Pytlik, 13. Oktober 2009

Auch Subventionen für Mobiltelefone gehören seiner Meinung nach der Vergangenheit an. Nach eigenen Angaben ist der Provider mit seinem Modell sehr erfolgreich und wächst schneller als der Markt. Andere Anbieter sollen bald nachziehen.

O2[1]-Chef René Schuster rechnet damit, dass langfristige Mobilfunkverträge und subventionierte Handys in Deutschland bald der Vergangenheit angehören. "Ich gehe davon aus, dass die Vertragsbindung und die Subventionierung von Handys vor dem Ende stehen", sagte Schuster gegenüber "Welt Online[2]".

O2 habe sich bereits vor einigen Monaten von Vertragsbindungen sowie Zuschüssen für Handys abgewendet und sei damit sehr erfolgreich, so Schuster. "30 bis 40 Prozent unserer neuen Kunden hätten wir sonst wohl nicht gewonnen." Mit zuletzt 400.000 Neukunden sei der kleinste der vier Mobilfunkanbieter zudem schneller gewachsen als der Markt.

Schuster geht davon aus, dass sich die anderen deutschen Provider T-Mobile[3], Vodafone[4] und E-Plus[5] an das Modell von O2 anpassen werden. "Sie wären verrückt, es nicht zu tun. Das wird das Modell der Zukunft in Deutschland sein: Keine Vertragsbindung, keine Subventionierung."

URLs in diesem Artikel:
[1] = http://www.o2online.de
[2] = http://www.welt.de/webwelt/article4823416/O2-Chef-sagt-Ende-der-Ein-Euro-Handys-voraus.html
[3] = http://www.t-mobile.de
[4] = http://www.vodafone.de
[5] = http://www.eplus.de