Der Internet Explorer hat laut aktuellen Zahlen von Net Applications im September einen Marktanteil von 65,71 Prozent erreicht, 1,26 Prozentpunkte weniger als im August. Die vier großen Mitbewerber des Microsoft-Browsers, Firefox, Safari, Chrome und Opera, gewannen hingegen neue Nutzer und verringerten den Abstand zum Marktführer.
Für Firefox hat Net Applications einen Anteil von 23,75 Prozent ermittelt (plus 0,77 Prozentpunkte) und für Safari 4,24 Prozent (plus 0,17 Prozentpunkte). Chrome erreicht mit 3,17 Prozent den vierten Platz und legt um 0,33 Prozentpunkte zu. 2,19 Prozent der Internetnutzer verwendeten im September Opera, was einer Steigerung von 0,15 Prozentpunkten gegenüber dem Vormonat entspricht.
Die Zahlen von Net Applications zeigen auch, dass Microsofts aktueller Internet Explorer 8 immer mehr Anhänger findet. Sein Marktanteil stieg im vergangenen Monat von 15,1 Prozent auf 16,8 Prozent. Die Zahl der Nutzer von IE6 und IE7 ist weiter rückläufig.
Auch Mozillas Bemühungen, seine Anwender zum Umstieg auf die aktuelle Browserversion zu bewegen, scheinen Früchte zu tragen. Im September wurde Firefox 3.5 erstmals öfter genutzt als Firefox 3.0.
Webtrekk hatte kürzlich auch Zahlen zur Browsernutzung in Deutschland veröffentlicht. Hierzulande führt Firefox mit 39,86 Prozent Marktanteil das Ranking an. Dahinter folgen IE 7 mit 22,72 Prozent, IE 8 mit 14,14 Prozent, Safari mit 4,78 Prozent und Chrome mit 1,3 Prozent.

Der Internet Explorer hat im September (unten) weitere Marktanteile an seine Mitbewerber Firefox, Safari, Chrome und Opera verloren (Bild: Net Applications).

Lesermeinungen zum Artikel
Ich habe es mir kostenlos bei Apple geladen und bin total zufrieden.
Davon ab spart der Safari bares Geld. Nicht weil er nichts kostet, nein, er zeigt einige Seiten nicht oder falsch an. Ob es nun daran liegt dass die Entwickler um die IE Fehler drumrum programmiert haben oder nicht ist mir dabei reichtlich egal.
Danke Steve. Dank Dir sind die Linux-Fanatiker weniger geworden und stattdessen ins Mac Lager gewechselt, wo nun munter weiter geflamt wird.