"Twitter Labs" stehen vor dem Start

(http://www.zdnet.de/news/41515294/twitter-labs-stehen-vor-dem-start.htm)

von Natali Del Conte und Florian Kalenda, 2. Oktober 2009

Programmierer können dort Erweiterungen einstellen. Twitter ist formal Mitherausgeber. Nicht nur der Name erinnert an "Google Labs".

Twitter[1]-Manager Britt Selvitelle hat bei einer Veranstaltung in London erklärt, dass ein Dienst namens Twitter Labs kurz vor der Veröffentlichung steht. Er wird Entwicklern die Möglichkeit bieten, Funktionen und Add-Ons für die Microblogging-Site zu schreiben.

Im Unterschied zu separaten Tools, die Twitters API nutzen (und das gleiche leisten können), ist Twitter formal Mitherausgeber von Twitter-Labs-Programmen. Die Entwickler können ihre Ergänzungen dort testen lassen und sehen, ob sie bei den Nutzern ankommen.

Sevitelles Ausführungen lassen an die ähnlich benannten Google Labs[2] denken. Diese veröffentlichen beispielsweise regelmäßig neue Features für Programme wie Google Mail[3], etwa eine Undo-Funktion. Sie kann verschickte E-Mails noch einige Sekunden nach dem Versand zurückrufen.

Selvitelle kündigte das Projekt auf einem Kongress zum Thema "Future of Web Apps[4]" in London an. Er ist bei Twitter für User Experience und Front-End-Entwicklung verantwortlich.

URLs in diesem Artikel:
[1] = http://www.twitter.com
[2] = http://www.googlelabs.com/
[3] = http://mail.google.com/mail/?ui=2&fs=1&view=pu&st=labs
[4] = http://events.carsonified.com/fowa/2009/london