Das linuxbasierte Open-Source-OS lässt sich unter anderem per Touchscreen bedienen. Moorestown bietet eine 45-Nanometer-Atom-CPU, eine GPU sowie einen Video- und Speichercontroller. Die Plattform soll Mitte 2010 auf den Markt kommen.
Auf dem Intel Developer Forum 2009 (IDF[1]) in San Francisco hat Intel-Produktmanagerin Claire Alexander die Verwendung von Moblin[2] auf einem Mobile Internet Device (MID) mit Intels Atom-Nachfolger "Moorestown" demonstriert. Das linuxbasierte Open-Source-Betriebssystem unterstützt unter anderem die Steuerung per Touchscreen. Die "m_zone" genannte Start-Ansicht bietet einen Kalender mit Terminen, Anzeige der aktuellen Tasks und Echtzeit-Updates von Kontakten in sozialen Netzwerken.
Intels künftige MID-Plattform Moorestown basiert auf dem System-on-a-Chip "Lincroft". Dieser besteht aus einer 45-Nanometer-Atom-CPU, einem Grafikprozessor und einem Video- und Speichercontroller. Ein weiterer Bestandteil ist der I/O-Hub "Langwell", der verschiedene drahtlose Technologien unterstützt. Moorestown wird Mitte 2010 erscheinen.
Intel-CEO Paul Otellini kündigte zudem ein Programm für die Entwicklung und den Vertrieb von Anwendungen an, die unter Moblin und Windows laufen. Das soll auf Basis der Runtimes Microsoft Silverlight[3] und Adobe Air[4] funktionieren. Intel hat dabei Atom-basierte Geräte wie Netbooks und MIDs im Blick. Acer[5], Asus[6] und Dell[7] wollen Shops anbieten, die solche Programme verkaufen.
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