Linux-Kernel 2.6.31 ist fertig

Linux-Maskottchen Tux

Linus Torvalds hat Version 2.6.31 des Linux-Kernels freigegeben. Er steht ab sofort als tar-Archiv oder als einzelner Patch zum Download bereit.

Zu den zahlreichen Änderungen und Ergänzungen bei Treibern und Infrastruktur zählen unter anderem Unterstützung für USB 3.0 und Creatives Soundblaster-Karten der X-Fi-Reihe sowie KMS-Support (Kernel Mode Setting) für ältere AMD-Grafikkarten mit ATI-Radeon-Chip bis hin zur X1950.

Zudem haben die Entwickler die Dateisysteme Ext4 und Btrfs verbessert. Letzteres soll beispielsweise dank "Mixed Back Reference" nun deutlich besser skalieren und weniger Arbeitsspeicher belegen. Ext4 ermöglicht jetzt das Defragmentieren im laufenden Betrieb (Online Defrag).

Neu ist auch die Fuse-Erweiterung (Filesystem in Userspace) Cuse (Character Device in Userspace). Mit ihr lassen sich zeichenorientierte Geräte im Userspace emulieren, etwa um per Proxy das alte Open Sound System (OSS) weiter nutzen zu können.

Eine Liste aller Änderungen in Kernel 2.6.31 findet sich im 7,3 MByte großen Changelog. Weitere Informationen gibt es unter kernelnewbies.org.

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