Es ist das erste mit der Nvidia-Grafik. Der Marktstart sollte eigentlich im Juli erfolgen. Ion ermöglicht auf Netbooks flüssige Wiedergabe von HD-Video und Performancegewinne durch CUDA.
Nvidia[1] meldet, dass Samsungs 11,6-Zoll-Netbook N510 auf Basis der Ion-Plattform[2] jetzt für 499 Euro erhältlich ist. Es sollte ursprünglich im Juli auf den Markt kommen[3]. Jetzt kann die Vorstellung im Rahmen der IFA erfolgen.
Es handelt sich um das erste in Deutschland lieferbare Gerät mit der Nvidia-Grafiklösung. Laut dem CEO des Herstellers, Jen-Hso Huang, hat Intels "unfaire[4]" Preispolitik sie bisher aus dem Markt drängen[5] können.
Zur Ausstattung gehören ein Intel Atom N280 mit 1,66 GHz, 1 GByte RAM sowie eine 160-GByte-Festplatte. Auch WLAN nach 802.11n, Bluetooth und eine Webcam sind an Bord.
Der Ion-Chipsatz ist eine Variante des Geforce 9400M[6], der in neueren Macbooks[7] von Apple[8] zum Einsatz kommt. Netbooks mit der eher schwachen Atom-CPU werden damit leistungsmäßig deutlich aufgewertet und sind beispielsweise in der Lage, HD-Filme flüssig abzuspielen. Zudem können rechenintensive Anwendungen wie das Transcoding von Videos auf die GPU ausgelagert werden. Dazu benötigt man aber CUDA[9]-fähige Software.
Das Samsung N510 ist eines von rund 50 Ion-basierten Produkten, die Nvidia zufolge in diesem Jahr vorgestellt werden. Dazu gehören zum Beispiel: Acer AspireRevo, Asus EeeTop PC ET20, Lenovo Q110, AsRock Ion 330, OCZ Neutrino, Maingear Pulse und Motherboards von Asus sowie Zotac.

Samsung-Netbook N512 mit Ion-Chipsatz von Nvidia (Foto: Nvidia)
URLs in diesem Artikel:
[1] = http:/
[2] = http:/
[3] = http:/
[4] = http:/
[5] = http:/
[6] = http:/
[7] = http:/
[8] = http:/
[9] = http:/