Ein Video demonstriert unter anderem das Spiel Pong im Browser. Grundsätzlich kann jeder Webseiten-Entwickler Ähnliches implementieren: Die Fingergesten werden über DOM und CSS programmiert.

Felipe Gomes zeigt in seinem Video mehrere Möglichkeiten, Firefox-Anwendungen per Gesten zu steuern (Screenshot: ZDNet).
Der Browser Mozilla Firefox[1] hat seit der Version 3.5 Multitouch-Funktionen. Das heißt, dass man ihn mit Fingergesten steuern kann. Jetzt aber hat Mozilla-Entwickler Felipe Gomes in einem Video[2] demonstriert, wie sich auch Web-Anwendungen im Firefox mit Multitouch-Funktionen ausstatten lassen.
Der kurze Film in Gomes' Blog zeigt, wie man mit Fingergesten zum Beispiel Pong[3] spielen, Icons vergrößern oder Bildausschnitte wählen kann. Die Gesten werden im Browser über DOM-Events[4] (Document Object Model) abgefragt, schreibt Gomes in einer Erläuterung zu dem Video. Über Cascading Style Sheets[5] (CSS) kann der Programmierer seine Site so einstellen, dass die Funktionen nur auf Touchscreen-Geräten aktiviert werden.
Multitouch-Geräte können nicht nur die Bewegung eines einzelnen Fingers verarbeiten, sondern auch Gesten mit mehreren Fingern. Mit einem Drei-Finger-Wischer zum Beispiel kann man im Firefox durch die Chronik blättern. Das iPhone [6] zum Beispiel oder die TouchSmart-PCs[7] von Hewlett-Packard[8] haben eine solche Oberfläche. MacBooks[9] bieten Trackpads mit Multitouch.
Die Demo wurde mit einer Firefox-Version gemacht, die so noch nicht allgemein zugänglich ist. Der Blog Webmonkey schreibt[10], dass die neue Schnittstelle möglicherweise Ende des Jahres mit Firefox 3.6 kommt.
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