Ab sofort können Kunden mit Internet-Pack-Tarifen auch Internetgespräche führen. Anders als bei T-Mobile fallen dabei keine Zusatzkosten an. T-Mobile verlangt für seine VoIP-Option mindestens 9,95 Euro pro Monat.
Telefónica O2 Germany[1] erlaubt in seinem Mobilfunknetz ab sofort Voice over IP (VoIP). O2-Kunden können damit Internettelefonie-Dienste wie Skype[2] auf ihrem Handy nutzen.
"Wir haben eines der modernsten und schnellsten mobilen Datennetze in Europa und das sollen unsere Kunden ohne Einschränkungen erleben, egal ob Surfen, E-Mailen, Instant Messaging oder eben auch Telefonieren", sagte Lutz Schüler, Geschäftsführer Marketing und Sales von Telefónica O2 Germany. "Mit der Öffnung unseres mobilen Highspeednetzes für VoIP-Dienste setzen wir neue Maßstäbe im Bereich mobiles Internet."
Auch T-Mobile hat für Sommer eine VoIP-Option für seine Handytarife "Combi" und "Complete" angekündigt[3]. Im Gegensatz zu O2 müssen T-Mobile-Kunden für mindestens 9,95 Euro im Monat ein spezielles Datenpaket zur Nutzung der Internettelefonie hinzubuchen. Bei O2 gelten die für den mobilen Internetzugang gedachten "Internet-Packs" auch für die Sprachübertragung via IP.
Bislang haben die meisten Mobilfunkprovider in ihren AGBs ausdrücklich die Nutzung von VoIP-Diensten per UMTS oder WLAN untersagt, da sie durch die kostenlosen Internetgespräche ihr Geschäft gefährdet sehen. Mitte Mai hatten T-Mobile und Vodafone angekündigt, mit einem Skype-Client ausgestattete Nokia-Handys nicht verkaufen zu wollen[4].
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