Im Zuge der von Ebay im April angekündigten Änderungen für Verkäufer ist jetzt in 26 Kategorien der kostenlose Versand als erste nationale Lieferart Pflicht geworden.
Die Regelung gilt vor allem für Kleinteile, insbesondere aus dem Elektro- und Elektronikbereich und reicht von Zubehör für MP3-Player, Camcorder, Digitalkameras, Speicherkarten, Notebooks, Drucker, Mobiltelefone und PDAs über Prepaid-Karten bis zu Notebookzubehör. Verkäufer können für weitere Versandarten, etwa internationalen oder Expressversand, jedoch auch weiterhin Versandkosten berechnen.
Ebay begründet die Änderung damit, dass zu hohe Versandkosten für viele Käufer der häufigste Grund sei, nicht online einzukaufen. Außerdem habe sich der kostenlose Versand im E-Commerce als Marktstandard durchgesetzt.
Die Umstellung auf den zwangsweisen kostenlosen Versand will Ebay seinen Verkäufern mit Sonder- und Rabattaktionen auf Gebühren versüßen. Beispielsweise erhalten Shop-Verkäufer, die bis zum 30. Juni in den betroffenen Kategorien mit kostenlosem Versand anbieten, 20 Prozent Rabatt auf die Verkaufsprovision.

Lesermeinungen zum Artikel
Erstens: Wo hat sich denn der kostenlose Versand als Markstandard durchgesetzt? Also in Deutschland sicher nicht. Man nehme sich einen x-beliebigen Preisvergleicher, suche sich ein x-beliebiges Produkt und schaue mal auf die Versandkosten. Wenn dort 10% der Händler kostenslosen Versand anbieten, dann ist das schon viel.
Zweitens: Da die Versandkosten jetzt in den Auktionspreis eingerechnet werden müssen, fällt auf diesen Teil auch die Provision an. Demzufolge hat zahlt der Käufer zwar das gleiche, der Verkäufer bekommt aber weniger und gleichzeitig bekommt eBay mehr.
Drittens: Ab jetzt kann man auch noch draufzahlen. Angenommen man stellt einen (Klein-)Artikel für 1?. Da es sich dabei um einen nicht besonders gefragten Gegenstand handelt, gibt es nur einen Bieter und der Artikel wird für nur 1? verkauft. Von diesem 1? gehen jetzt noch 0,08? an eBay. Dummerweise hat der Käufer den Artikel auch noch mit Paypal bezahlt, weshalb weitere 0,38? (knapp 4% + 0,35?) abgehen. Es bleiben 0,54? für den Verkäufer. Und davon muss nun noch der Versand bezahlt werden. Selbst bei einem einfachen Briefporto (was in der Regel nicht funktionieren dürfte) geht der Verkäufer als Verlierer aus dem Handel.
Eine Sauerei. Leider hat eBay eine solche Marktmacht, dass sie sowas machen können, ohne dass die Kundschaft schwindet. eBay muss endlich boykottiert werden.
Ich habe letzte Woche ein altes Messgerät für 1 ? eingestellt.Ist sowieso nur
mit kostenlosen Versand gegangen.Das teil ist für einen Euro ersteigert worden.Zum Glück habe ich es dann als Warensendung für 1,65? zur Post bringen können.Habe alein für den Versand jetzt 65 Cent draufgezahlt da ist aber die zeit zum einstellen und jetzt verpacken und zur Post bringen Buchungsgebühr und Ebaygebühren noch garnicht berechnet.
Da ist man besser dran wenn man die Sachen gleich verschenkt.
Das war das letzte mal daß ich so etwas gemacht habe.
Da ist der "Schuss ins Knie" doch absehbar.
Denn: ebay, Was soll das!!! - wessen geistes Kind seid ihr???
(ich meine keine Legasteniker, sondern die ganzen Kackbratzen,
die zu dumm sind zu lesen - die Hinweise etc. nicht lesen können,
wenn man sie ihnen auf nem Tablett serviert ... die Leute halt
wegen denen man immer "tolle Bewertungen" bekommt, weil die es
einfach nicht auf die Reihe bekommen, nicht wissen wozu BESCHREIBUNGEN
gut sind und was man ggf. dort für "Sachen" vorfinden kann ...
Bsp.: Foto zeigt blauen Pulli, in der Beschreibung steht Farbe: marine-blau
Frage: welche farbe hat der pulli? (alles schon passiert)
Ebay will vermutlich denen die letzte Grütze aus dem Hirn trocknen - denn
rechnen brauchen die dann auch nicht mehr (zu "können") vor dem klicken.
Das ist KUNDENORIENTIERTES handeln! Du brauchst in Zukunft nur noch klicken,
ist doch toll.
"ERST LESEN, DENKEN, KLICKEN/KAUFEN fällt also wieder flach.
>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>> Spaß bei Seite ...
Grund hierfür ist die Geldgier seitens ebay! Warum?
Ganz einfach:
Gelockt wird mit kostenlosen Auktionen (ab 1 EUR) ...
Nehmen wir nun an Karl-Heinz Uwe B. aus H. bietet seine geliebte
Kabel-aller-Art-Sammlung ab 1 EUR an (denn er möchte ja erstmal
nichts zahlen - ist ja schließlich seine erste Auktion und er
"schaut ja nur mal", wie das läuft und was er verdienen kann).
Der ganze "Plunder" geht nun für 1,50 Euro über den Tisch. Zwar hätte
der 2. Bieter auch für 20 Euro zugeschlagen, aber leider weiß das
Karl-Heinz Uwe B. aus H. und auch fand sich kein 3. Interessent, der
entsprechend mehr hätte "einspielen" können für Karl-Heinz Uwe B. aus H.
Also muß Karl-Heinz Uwe B. aus H. für -3,00 EURO (1,50 - 4,50 Versankosten)
die 3 KG Kabel durch Deutschland schicken. (abzügl. e-Provision)
Und was lehrt Karl-Heinz Uwe B. aus H. das?
"Ich werde nie mehr für unter den Versandkosten anbieten."
AHA und von dieser DENKWEISE ist ebay natürlich SEHR ANGETAN!!!
Der Rubel rollt also künftig (zumindest schonmal von Karl-Heinz Uwe B. aus H. )
sofort automatisch und schon mit dem Einstellen der Artikel, als bei 1 Euro
Startpreis, in diesen "versandkostenbefreiten" Kategorien. Das sind dann
immerhin 45 bis 80 Cent Gebühren, die ebay dann einstreicht (ohne das der Artikel
erkauft wurde) - also bei Startpreisen von 4 Euro bis 10 Euro, was ja je nach
Größe die üblichen Versandkosten sind.
Also Leute, vergesst nicht: ES GIBT EIN LEBEN NACH EBAY! Und es gibt
natürlich auch viele andere Wege seine Sachen zu verkaufen.
im Netz: Hood, im RL: Pinwand im "Kaufladen", auf der Arbeit, Zeitung und
viele mehr - und das meist KOSTENLOS!
In diesem Sinne
PFUI!
ich hoffe und glaube auch, das viele gehen werden.
Das Risiko ist für Gelegenheitsverkäufer viel zu groß.
Entweder zahlt man höhere Einstellgebühren umsonst wenn der Artikel dafür doch nicht gekauft wird, oder muss für den Euro verkaufen und bleibt auf Portokosten dann sitzen.
Ich geh zu Hood und Bücher evtl, bei Amazon, mal sehen.
Um diesen Konzern nicht noch doch weiter zu unterstützen, sollte man auch als Käufer Ebay meiden.
Es wird dort eh schon fast jede Auktion gepusht und die Verkäufer werden die höheren Gebühren umlegen auf die Artikel eh, wenn sie nicht auch aufgeben. Es bleibt denen ja nichts übrig.
Mir wird speiübel, wenn die die nicht ansatzweise nachvollziehbaren Erklärungen für diese Änderungen lesen muss.
Als ob die Mehrzahl der Käufer geistig minderbemittelt genug wäre, nicht die Versandkosten mit zum Kaufpreis zu kalkulieren. Meine Güte, wenn es mir zuviel erscheint, biete ich da nicht, anders geht es doch bei dem eigentlichen Preis auch nicht, oder will Ebay demnächst noch die Festpreise vorschreiben, wieviel man wofür verlangen darf?
Vollkommen lächerlich. Am schlimmsten ist, dass die einen noch glauben dermassen verarschen zu können und es genug Idioten und gute deutsche Michels gibt, die sich das noch gefallen lassen da.
An alle Ebayer,viel Spaß beim Suchen von CD`s,Büchern etc unter Autoteilen,Waschmaschinen oder anderen schweren Kategorien,für die der Verkäufer noch Versandkosten erheben darf!
Ganz zu schweigen von dem verregelten Ebay-Regelwerk,der inzwischen schlechten Such-Engine,dem Java-Script Zwang für "normales" Arbeiten,der unübersichtlichen und lahmen neuen Oberfläche,den zu hohen Gebühren etc.!
Hallo Ebay,in diesem Leben ist nichts umsonst,auch kein kostenloser Versand!
Bye,bye Ebay!
stellt bei ebay nichts mehr ein......mal sehen, was dann passiert.
Das geht ab jetzt nicht mehr. Wer´s noch nicht verstanden hat: Die neue Regel stellt für niemanden einen Vorteil dar - auch nicht für den Käufer! Der kann ab jetzt aus dem "Gesamtpreis" nicht mehr ablesen, wie viel für den Versand veranschlagt und auch tatsächlich benötigt wird. Verdienen daran tut nur eBay, dadurch, dass durch höhere Angebotspreise auch höhere Einstellgebühren fällig werden. Der Verkäufer wird im Zweifelsfall die billigste und unsicherste Versandform wählen und sich das Risiko des Nichtverkaufs aufgrund höherer Grundgebühren in Form saftiger Zuschläge für andere Versandformen vergüten. Rabatte bei Kauf mehr als eines Artikels werden Mangelware, da die Verkäufer Anspruch auf den vollen Erlös jedes einzelnen Artikels haben. Und das Angebot wird dramatisch ausdünnen; es wird in Zukunft hauptsächlich nur noch neue und neuwertige Artikel geben, wie man sie sonst schon zuhauf im Internet findet, da nur diese einen entsprechenden Erlös und einen gesicherten Verkauf versprechen. Die Möglichkeit, bei eBay zu stöbern und Flohmarktähnliche Angebote günstig und unkompliziert von privat an privat weiterzugeben, wird es auf dieser Plattform praktisch nicht mehr geben. Und was bitte soll daran gut sein?