
HP ProLiant DL180 G6
HP rühmt die opteronbasierten Systeme für ihre verbesserte Energieeffizienz und Leistung. Dies ermöglicht zum Beispiel dynamische Leistungsbeschränkung (Dynamic Power Capping): Das Unternehmen erlaubt, die maximale Stromaufnahme zu bestimmten Zeiten auf einen festen Wert zu beschränken.
Jeder Server enthält zudem 32 Sensoren, die die Hitzeentwicklung überprüfen und die Ventilationsgeschwindigkeit anpassen. Laut HP sparen Datenzentren so bis zu 50 Prozent Energie - bei 30 Prozent mehr Leistung im Vergleich zu Opteron-Systemen der vorangegangenen Generation. Die Performance pro Watt ist laut HP um 9 Prozent gestiegen, die Leistungseffizienz liegt 31 Prozent über der von konkurrierenden Rackservern.
Diese erstmals in Rackmodellen verfügbaren Technologien geben HP einen Technologievorsprung, sagt IDC-Analyst Nathaniel Martinez - wenn auch nur für kurze Zeit. "Ich erwarte, dass die anderen Server-Hersteller in den kommenden Wochen nachziehen. Der Opteron ist vor allem für jene Firmen interessant, die Virtualisierung und Konsolidierung anstreben. Er bietet bessere Speicherperformance als vergleichbare Intel-Chips."
Vor AMD hatte Cray Supercomputer mit Sechs-Core-Opterons angekündigt. Die Cray XT5 und XT5M verwenden zwei CPUs, also 12 Cores pro Computing-Einheit.
Die Preise liegen modellabhängig zwischen gut 1000 und fast 15.000 Euro. Einen ProLiant DL165 mit einem Prozessor bekommt man beispielsweise im HP-Shop ab 1618,40 Euro.
