SPD erteilt Abgeordneten Twitter-Verbot

(http://www.zdnet.de/news/41004664/spd-erteilt-abgeordneten-twitter-verbot.htm)

von Florian Kalenda, 28. Mai 2009

Fraktionsmitglieder hatten während einer Sitzung Interna kommuniziert. Fraktionschef Peter Struck soll daraufhin einen Wutanfall bekommen haben. Jetzt wird nach einer "einvernehmlichen Lösung" gesucht.

Logo von Twitter
Logo von Twitter
SPD[1]-Fraktionschef Peter Struck hat den Abgeordneten seiner Fraktion zumindest zeitweise ein Twitter-Verbot erteilt. Jetzt sucht die Fraktion nach einer "einvernehmlichen Lösung" zur Nutzung von Web-2.0-Diensten, sagte der parlamentarische Geschäftsführer Thomas Oppermann Bild.de[2].

In einer Fraktionssitzung war es zu einem Zwischenfall gekommen, als unter anderem die Abgeordnete Gabriele Hiller-Ohm[3] (derzeit 180 Follower) per Twitter Zwischenberichte veröffentlichte. Struck habe erfahren, dass Abgeordnete Interna twitterten, so Bild.de[4], und daraufhin einen Wutanfall bekommen sowie ein Twitter-Verbot verhängt.

Vergangenen Samstag war es bei der Wahl des Bundespräsidenten zu Diskussionen um die Nutzung des Mikroblogging-Diensts gekommen. Einige Abgeordnete hatten das Ergebnis schon vor der offiziellen Bekanntgabe in die Welt getwittert[5] - darunter der SPD-Abgeordnete Ulrich Kelber[6] (derzeit 841 Follower).

URLs in diesem Artikel:
[1] = http://www.spd.de
[2] = http://www.bild.de
[3] = http://twitter.com/GabiHillerOhm
[4] = http://www.bild.de/BILD/politik/2009/05/28/politik-gezwitscher-twitter-verbot-fuer/spd-abgeordnete.html
[5] = http://www.zdnet.de/news/digitale_wirtschaft_internet_ebusiness_auszaehlungsergebnis_der_bundespraesidentenwahl_war_vorab_im_netz_story-39002364-41004454-1.htm
[6] = http://twitter.com/UlrichKelber