Mitglieder des Studenten-Netzwerks können ihren Freunden 140 Zeichen lange Nachrichten zukommen lassen. StudiVZ wurde bereits wegen des Diebstahls geistigen Eigentum von Facebook verklagt.
StudiVZ[1] hat auf seiner Startseite eine Funktion integriert, für die Twitter[2] offensichtlich Pate gestanden hat. Mit dem neuen Feature "Buschfunk" kann man seinen Kontakten im Twitter-Stil Wissenswertes mitteilen. Wie beim US-Vorbild darf die Textlänge maximal 140 Zeichen betragen.
Möglicherweise bringt die schwindende Beliebtheit StudiVZ in Zugzwang. Laut der Arbeitsgemeinschaft Online-Forschung (AGOF[3]) erreichte das Studenten-Netzwerk in der aktuellen AGOF-Erhebung [4] 5,29 Millionen eindeutige Nutzer (Unique User) - im Vergleich zum Vorquartal ein Minus von 2,2 Prozent oder 120.000 Unique User.
Möglicherweise mangelt es dem Sozialen Netzwerk an eigenen Ideen: Facebook hat vergangenen August Klage gegen StudiVZ[5] wegen des Diebstahls geistigen Eigentums eingereicht. Das Social Network wirft seinem deutschen Konkurrenten vor, Aussehen, Funktionen und Dienste der Facebook-Website kopiert zu haben. StudiVZ soll für seine Website nur das blaue Farbschema von Facebook durch ein rotes ersetzt haben. Ende April 2009 klagte Facebook auch in Deutschland. Vor dem Landgericht Köln kam es zu einer ersten mündlichen Verhandlung (Aktenzeichen: 33 O 374/08).
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