Suns VirtualBox unterstützt ab sofort das Open Virtualization Format

(http://www.zdnet.de/news/41002775/suns-virtualbox-unterstuetzt-ab-sofort-das-open-virtualization-format.htm)

von Britta Widmann, 8. April 2009

Mit der neuen Version 2.2 lassen sich virtuelle Appliances im- und exportieren. Gastsysteme können nun auf bis zu 16 GByte RAM zugreifen. Auch über einen Netzwerkmodus für Host-Schnittstellen verfügt die Virtualisierungssoftware jetzt.

Mit VirtualBox 2.2 hat Sun Microsystems[1] eine neue Version seiner quelloffenen Virtualisierungssoftware vorgestellt. Sie unterstützt erstmals das Open Virtualization Format (OVF[2]) und bietet die Möglichkeit, virtuelle Appliances[3] zu erstellen. Dabei handelt es sich um fertig konfigurierte virtuelle Maschinen, die weitergegeben werden können. Dank OVF ermöglicht VirtualBox 2.2 Entwicklern, virtuelle Appliances zu im- und zu exportieren, etwa von ihrer Entwicklungsumgebung in die Produktivumgebung eines Nutzers.

Die Software ist zu allen OVF-fähigen Anwendungen kompatibel. Als weitere Eigenschaften der neuen Version nennt Sun einen optimierten Hypervisor sowie eine schnellere 3D-Grafik für Anwendungen unter Linux und Solaris, die OpenGL[4] nutzen.

Gastsysteme können nun auf bis zu 16 GByte RAM zugreifen. Ein neuer Netzwerkmodus für Host-Schnittstellen soll den Betrieb von Server-Anwendungen auf virtuellen Maschinen vereinfachen.

Sun VirtualBox 2.2 steht ab sofort zum Download[5] bereit. Für den privaten Gebrauch ist die Software kostenlos. Für größere Installationen sind Subskriptionsmodelle ab 30 Dollar pro Nutzer und Jahr erhältlich.

URLs in diesem Artikel:
[1] = http://de.sun.com/
[2] = http://de.wikipedia.org/wiki/Open_Virtualization_Format
[3] = http://de.wikipedia.org/wiki/Virtual_Appliance
[4] = http://de.wikipedia.org/wiki/OpenGL
[5] = http://www.sun.com/software/products/virtualbox/get.jsp