Mit der neuen Version 2.2 lassen sich virtuelle Appliances im- und exportieren. Gastsysteme können nun auf bis zu 16 GByte RAM zugreifen. Auch über einen Netzwerkmodus für Host-Schnittstellen verfügt die Virtualisierungssoftware jetzt.
Mit VirtualBox 2.2 hat Sun Microsystems[1] eine neue Version seiner quelloffenen Virtualisierungssoftware vorgestellt. Sie unterstützt erstmals das Open Virtualization Format (OVF[2]) und bietet die Möglichkeit, virtuelle Appliances[3] zu erstellen. Dabei handelt es sich um fertig konfigurierte virtuelle Maschinen, die weitergegeben werden können. Dank OVF ermöglicht VirtualBox 2.2 Entwicklern, virtuelle Appliances zu im- und zu exportieren, etwa von ihrer Entwicklungsumgebung in die Produktivumgebung eines Nutzers.
Die Software ist zu allen OVF-fähigen Anwendungen kompatibel. Als weitere Eigenschaften der neuen Version nennt Sun einen optimierten Hypervisor sowie eine schnellere 3D-Grafik für Anwendungen unter Linux und Solaris, die OpenGL[4] nutzen.
Gastsysteme können nun auf bis zu 16 GByte RAM zugreifen. Ein neuer Netzwerkmodus für Host-Schnittstellen soll den Betrieb von Server-Anwendungen auf virtuellen Maschinen vereinfachen.
Sun VirtualBox 2.2 steht ab sofort zum Download[5] bereit. Für den privaten Gebrauch ist die Software kostenlos. Für größere Installationen sind Subskriptionsmodelle ab 30 Dollar pro Nutzer und Jahr erhältlich.
URLs in diesem Artikel:
[1] = http:/
[2] = http:/
[3] = http:/
[4] = http:/
[5] = http:/