Betroffen ist vor allem der Geschäftsbereich Global Business Services. Einige der Jobs lagert IBM nach Indien aus. Mitarbeiter können sich auf Stellen in ausländischen IBM-Niederlassungen bewerben.
Wie das Wall Street Journal[1] berichtet, plant IBM, weitere Arbeitsplätze zu streichen. Die neue Kündigungswelle soll bis zu 5000 Mitarbeiter in den USA im Geschäftsbereich Global Business Services betreffen. Laut Lee Conrad, National Coordinator der Alliance@IBM[2], hat die IBM-Gewerkschaft bisher 1674 Entlassungen gezählt.
Einige der Jobs will IBM dem Bericht zufolge nach Indien auslagern. Beschäftigte des Unternehmens sagten, sie hätten IBM-Mitarbeiter aus Indien für Jobs angelernt, die jetzt ins Ausland verlagert würden. Zudem habe das Unternehmen zum Jahresanfang seinen Angestellten angeboten, sich auf Stellen in IBM-Niederlassungen in Entwicklungsländern zu bewerben, heißt es in dem Bericht.
Bereits im Januar hatte IBM Arbeitsplätze[3] in den Bereichen Verkauf und Vertrieb und in der Software-Sparte abgebaut, ohne genaue Zahlen zu nennen. Nach Auskunft der Alliance@IBM beruft sich das Unternehmen auf ein Verbot der US-Börsenaufsicht SEC: IBM dürfe keine Details zu den Entlassungen veröffentlichen, weil es sich dabei um "routinemäßige Vorgänge" handle, so die Gewerkschaft.
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