Die Lizenzverhandlungen sind gescheitert: Die Performing Right Society for Music verlangt angeblich ein Vielfaches der bisherigen Gebühren. Dadurch verliert YouTube bei jeder Wiedergabe eines Videos Geld.
YouTube[1] hat in Großbritannien alle Musikvideos von seiner Plattform entfernt. Zuvor waren Verhandlungen des Mutterunternehmens Google mit der britischen Performing Right Society for Music (PRS for Music[2]), die für Künstler und Musikverlage Lizenzgebühren einzieht, gescheitert.
"Youtubes bisherige Lizenz von PRS for Music ist abgelaufen. Es ist uns bisher nicht gelungen, eine neue Vereinbarung zu wirtschaftlich vertretbaren Konditionen abzuschließen", erklärte Google. PRS verlange nun ein Vielfaches der bisherigen Lizenzgebühren. "Unter den von PRS vorgeschlagenen Bedingungen verlieren wir Geld, sobald ein Video abgespielt wird."
PRS for Music hingegen zeigte sich empört über die Sperrung von Musikvideos in Großbritannien. "Google[3] hat uns mitgeteilt, es wolle deutlich weniger als bisher an die Autoren der Werke bezahlen, obwohl die Zahl der YouTube-Nutzer deutlich ansteigt." Auch habe PRS for Music Google nicht zum Entfernen von Musikvideos aufgefordert. "Wir bitten Google dringend, die Entscheidung zu überdenken."
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