Bereits 2011 soll der Anteil von Onboard-Lösungen nur noch 20 Prozent betragen. Intel will Anfang 2010 Prozessoren mit integrierter GPU auf den Markt bringen. Die Nachfrage nach High-End-Grafikkarten nimmt weiter zu.
Bis 2013 wird der Marktanteil von Onboard-Grafikchips angeblich von 67 Prozent im vergangenen Jahr auf unter 1 Prozent fallen. Schon 2011 soll ihr Anteil nur noch 20 Prozent betragen. Das geht aus einer von Jon Peddie Research[1] veröffentlichten Studie hervor.
Den Marktforschern zufolge werden Multichip-Prozessoren[2] wie Intels[3] Clarkdale (Desktop) und Arrandale (Notebook), die aus einem Prozessor und einer GPU bestehen, die bisherigen Onboard-Lösungen ersetzen. Die Intel-Chips sollen Anfang 2010 auf den Markt kommen.
Laut der Studie haben die Multichip-Prozessoren keine negativen Auswirkungen auf die Nachfrage nach Hochleistungsgrafikkarten von AMD[4] und Nvidia[5]. Vielmehr würden die Hybrid-Technologien der beiden Hersteller, die den gleichzeitigen Einsatz einer integrierten Grafiklösung und einer dedizierten Grafikkarte ermöglichen, die Nachfrage erhöhen.
Viele Einsteiger-Notebooks verfügen über eine in den Chipsatz integrierte Grafiklösung von Intel, die wenig Energie benötigt und nur eine eingeschränkte Grafikleistung bietet. 2008 hat Intel mit seinen Onboard-Lösungen einen durchschnittlichen Marktanteil von über 50 Prozent erzielt. Die Marktanteile von AMD und Nvidia schwankten jeweils zwischen 20 und 30 Prozent.
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