Die Dienstleistung bringt nur kurzfristig Vorteile. Langfristig kann sie den Marktforschern zufolge teurer sein als gekaufte Software. Auch die Kosten für die Einführungen sind oft nicht geringer als beim Kauf.
Gartner[1] hat in einer Studie die Kostenvorteile von Software-as-a-Service (SaaS[2]) in Frage gestellt. Nach Ansicht der Marktforscher bringt SaaS zwar kurzfristig Vorteile durch den Wegfall der Anschaffungskosten, langfristig könnte die Nutzung als Dienst jedoch teurer sein als der Kauf. "SaaS ist ein Kostenfaktor, der niemals ganz verschwindet", sagt Robert Desisto, Vizepräsident von Gartner.
In der Studie zweifelt das Marktforschungsinstitut auch an, dass die Kosten für die Einführung einer neuen Software bei SaaS geringer sind als beim Kauf. "In der Praxis wird die meiste Zeit bei der Einführung einer neuen Software nicht für technische Aspekte benötigt, sondern für die Entwicklung von Arbeitsabläufen und die Integration in vorhandene Geschäftsprozesse", so Desisto. In diesen Punkten biete SaaS keine Vorteile.
Dennoch begünstigen die wirtschaftlich schwierigen Zeiten Desisto zufolge den Einsatz von SaaS. "Software-as-a-Service ist derzeit besonders attraktiv, da es in den ersten Jahren weniger Kosten verursacht, worauf viele Unternehmen jetzt achten."
URLs in diesem Artikel:[1] = http:/
[2] = http:/