Bericht: Sony verlängert Lizenzvertrag mit YouTube

(http://www.zdnet.de/news/41000434/bericht-sony-verlaengert-lizenzvertrag-mit-youtube.htm)

von Greg Sandoval und Stefan Beiersmann, 13. Februar 2009

Die Google-Tochter darf weiter Musikvideos von Sony-Künstlern zeigen. Das Abkommen deckt auch Sony-Musik in Videos von YouTube-Nutzern ab. Verhandlungen mit anderen Labels laufen noch.

Sony Music Entertainment[1] und YouTube[2] haben sich auf eine Verlängerung ihres Lizenzabkommens geeinigt. Dies berichtet All Things Digital[3] unter Berufung auf mit den Verhandlungen vertraute Quellen. Die Vereinbarung regelt die finanziellen Bedingungen für Videos von Künstlern wie Bruce Springsteen, Britney Spears und Beyoncé Knowles, die bei YouTube laufen. YouTube-Nutzer dürfen außerdem Musik von Sony-Künstlern in ihren eigenen Videos verwenden.

Dem Bericht zufolge ging es bei den Gesprächen zwischen Sony und YouTube vor allem um eine von Sony geforderte Vorauszahlung sowie eine Mindestvergütung für die Wiedergabe von Sony-Musikvideos und die Aufteilung der mit Musikvideos generierten Umsätze. Wie sich die beiden Unternehmen in den strittigen Punkten geeinigt haben, ist nicht bekannt.

Außer mit Sony verhandelt YouTube auch mit Universal Music[4], EMI[5] und Warner Music[6]. Ende Dezember waren die Verhandlungen mit Warner Music jedoch vorerst gescheitert[7]. In der Folge hat YouTube alle Videos mit Musik von Warner-Künstlern aus seinem Angebot entfernt.

URLs in diesem Artikel:
[1] = http://www.sonymusic.com/
[2] = http://www.youtube.de
[3] = http://mediamemo.allthingsd.com/20090212/bruce-britney-beyonce-staying-on-youtube-sony-music-resigns/
[4] = http://www.universal-music.de
[5] = http://www.emimusic.de
[6] = http://www.warnermusic.de
[7] = http://www.zdnet.de/news/digitale_wirtschaft_internet_ebusiness_youtube_muss_musikvideos_von_warner_music_loeschen_story-39002364-39200602-1.htm