Kayak soll Lücke zwischen Windows-PC und Smartphone schließen
Qualcomm[1] hat unter dem Namen Kayak eine aus Hardware und Software bestehende Plattform für die Entwicklung von Billig-Computern für Entwicklungsländer vorgestellt. Geräte mit Kayak sollen die Lücke zwischen Windows-PC und Smartphone schließen und dort zum Einsatz kommen, wo klassische Computer zu teuer und Handhelds für die Internetnutzung zu unkomfortabel sind.
Kayak basiert auf Qualcomms Zweikern-Chipsätzen der Serie MSM7. Alternativ kommen die Snapdragon-Chipsätze des Unternehmens zum Einsatz, die GSM[2]- und CDMA[3]-basierte Technologien enthalten. Geräte mit Kayak können an einen PC-Monitor oder einen Fernseher angeschlossen werden und ermöglichen neben der Internetnutzung auch die Wiedergabe von Musik und das Spielen einfacher 3D-Games. Als Software setzt das Unternehmen unter anderem einen Web-2.0-fähigen Browser von Opera ein. Qualcomm erwartet Preise von weniger als 400 Dollar für Kayak-Computer, wenn diese zusammen mit einem Mobilfunkvertrag verkauft werden.
Der Chiphersteller wird Computer mit der Kayak-Plattfrom jedoch nicht selbst fertigen, sondern nur ein Referenzdesign und technische Spezifikationen bereitstellen. Computerhersteller können dann ihre eigenen, auf Kayak basierenden Geräte entwickeln. Der taiwanesische Hersteller Inventec[4] habe bereits einen ersten Rechner mit Kayak angekündigt, den das Unternehmen Anfang nächsten Jahres in CDMA-Mobilfunknetzen in Südostasien testen werde, so Qualcomm.
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