Opera-CEO kritisiert restriktive Appstore-Politik
Operas[1] CEO Jon Stephenson von Tetzchner hat Apple[2] vorgeworfen, konkurrierende Software für sein iPhone im Appstore zu blockieren. Sein Unternehmen habe für das Apple-Handy eine Version von Opera Mini entwickelt, doch Apple verhindere aufgrund der Konkurrenz zu seinem Safari-Browser die Veröffentlichung, sagte von Tetzchner gegenüber der New York Times[3].
Ähnliche Erfahrungen mit Apples Appstore-Politik hat auch Firefox-Entwickler Mozilla[4] gemacht. In einem Interview mit dem Branchendienst "Wired" hatte Mozilla-CEO John Lilly Ende Juli erklärt[5], dass keine iPhone-Version des Browsers erscheinen werde. "Apple macht es uns zu schwer", sagte Lilly damals.
Apples Argumentation, dass eine Firefox-Umsetzung für das iPhone technisch schlecht durchfürbar sei und man verhindern wolle, dass "Außenstehende den Benutzerkomfort des iPhone verringern", schenkte der Mozilla-CEO wenig Glauben. Dabei handle es sich um geschäftliche Argumente, die als technische Argumente maskiert seien, so Lilly.
URLs in diesem Artikel:[1] = http:/
[2] = http:/
[3] = http:/
[4] = http:/
[5] = http:/