Google kündigt Programmierschnittstelle für Chrome an

(http://www.zdnet.de/news/39195703/google-kuendigt-programmierschnittstelle-fuer-chrome-an.htm)

von Stephen Shankland und Stefan Beiersmann, 4. September 2008

Drittentwickler sollen wie bei Firefox Erweiterungen erstellen können

Google[1] hat die Einführung einer Programmierschnittstelle (API) angekündigt, mit der Entwickler Erweiterungen für Google Chrome[2] erstellen können. "Wir haben diese Funktion noch nicht in der Beta, aber wir planen definitiv eine API für Erweiterungen", sagte Google-Produktmanager Sundar Pichai. "Das ist eines der Dinge, denen wir uns als nächstes widmen wollen."

Plug-ins, mit denen Anwender ihren Browser um beliebige Funktionen erweitern können, haben maßgeblich zum Erfolg von Mozillas[3] Firefox beigetragen. Auch Microsoft[4] hat die Bedeutung von Browsererweiterungen erkannt und mit der Beta 2 des Internet Explorer 8 die Internet Explorer Gallery[5] überarbeitet.

Erweiterungen wie Adblock Plus[6] für Firefox, mit denen sich Werbeeinblendungen unterdrücken lassen, könnten bei Google jedoch zu Konflikten führen. Denn einen großen Teil seiner Einnahmen erzielt das Unternehmen mit Werbung. Seit der Übernahme von Doubleclick Anfang des Jahres setzt der Suchanbieter genau auf die Art von Anzeigen, die ein Plug-in wie Adblock unterdrücken soll.

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[1] = http://www.google.de
[2] = http://www.zdnet.de/browsen_unter_windows_google_chrome_download-39002345-150657-1.htm
[3] = http://www.mozilla-europe.com
[4] = http://www.microsoft.de
[5] = http://www.ieaddons.com/en/extensions/
[6] = http://adblockplus.org/en/