IBM hat eine aktuelle Sicherheitsstudie (PDF) über Schwachstellen in Software veröffentlicht. Demnach war Apple im ersten Halbjahr 2008 mit 3,2 Prozent der Hersteller mit den meisten gemeldeten Sicherheitslücken. Auf Platz zwei liegt das Content-Management-System Joomla mit 2,7 Prozent, vor Microsoft mit 2,5 Prozent. Als Autor der Studie landet IBM mit 2,3 Prozent aller bekannten Lücken auf Platz vier.
Bei der Anzahl der im Umlauf befindlichen Exploits ist der Studie zufolge jedoch Microsoft führend, vor Hewlett-Packard und Apple. Insgesamt untersuchten die Forscher des X-Force-Teams von IBM 3534 Schwachstellen der ersten sechs Monate dieses Jahres. Gegenüber dem ersten Halbjahr 2007 stieg die Zahl um rund 5 Prozent.
Die IBM-Studie zeigt auch, dass immer mehr Sicherheitslücken von unabhängigen Forschern entdeckt werden. Im Zeitraum zwischen Anfang 2007 und Mitte 2008 meldeten anerkannte Sicherheitsunternehmen und Organisationen nur etwa 30 Prozent aller Schwachstellen. Bei den kritischen Schwachstellen ergibt sich jedoch ein anderes Bild. Hier sind Unternehmen und Organisationen für die Aufdeckung von fast 80 Prozent aller Fehler verantwortlich.

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