Update für Version 3 des Open-Source-Browsers soll in Kürze folgen
Die Mozilla Foundation[1] hat Version 2.0.0.16 ihres freien Browsers Firefox freigegeben. Das Update schließt zwei kritische Sicherheitslücken. Eine der Schwachstellen[2] ermöglicht es Angreifern, mittels der Kommandozeile Webseiten mit Firefox zu öffnen, auch wenn der Browser nicht gestartet wurde. Dadurch lassen sich unter anderem Daten ausspionieren.
Die zweite Sicherheitslücke[3] kann zum Einschleusen und Ausführen von Schadcode ausgenutzt werden. Das Problem resultiert aus einer fehlerhaften Verarbeitung von CSS-Objekten. Der Fehler findet sich bei aktiviertem JavaScript auch im E-Mail-Client Thunderbird[4] sowie in der Internet-Suite SeaMonkey.
Während für SeaMonkey[5] bereits ein Patch erhältlich ist, müssen sich Thunderbird-Nutzer noch bis zum nächsten Update auf Version 2.0.0.16 gedulden. Beide aufgeführten Schwachstellen sind in Firefox 3[6] ebenfalls enthalten und werden mit Version 3.0.1 gefixt, die in Kürze erscheinen soll.
Firefox 2.0.0.16[7] steht ab sofort für die Betriebssysteme Windows, Mac OS X und Linux zum kostenlosen Download bereit. Alternativ lässt sich die Aktualisierung über die automatische Update-Funktion des Browsers durchführen.
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