Optimierung der Fertigungsprozesse soll Kosten senken und größere Displays ermöglichen
Dupont[1] und Dainippon Screen Manufacturing[2] wollen im Rahmen einer strategischen Allianz Produktionsverfahren zur Massenfertigung von OLED-Displays entwickeln. Als Schwerpunkt ihrer gemeinsamen Arbeit nannten beide Unternehmen die Optimierung von Fertigungsprozessen und die Verbesserung der Maschinen, mit denen die organischen Leuchtdioden (OLEDs[3]) auf den Bildschirm aufgedruckt werden. Damit sollen vor allem die derzeit noch sehr hohen Produktionskosten für OLED-Displays gesenkt werden. Dupont und Dainippon beabsichtigen aber auch die Herstellung großer Displays, die den bei LCD-Fernsehern gängigen Bildschirmdiagonalen entsprechen.
Bildschirme mit OLEDs sind besonders dünn und liefern Bilder mit hoher Farbsättigung und geringen Antwortzeiten. Da sie im Gegensatz zu LCD- oder Plasmabildschirmen keine Hintergrundbeleuchtung benötigen, zeichnen sie sich auch durch einen geringen Energieverbrauch aus. Derzeitige Nachteile sind der hohe Anschaffungspreis und kleine Bildschirmgrößen. Einer der derzeit größten OLED-Fernseher, der XEL-1 von Sony[4], hat gerade einmal eine Bildschirmdiagonale von 11 Zoll und kostet trotzdem fast 2000 Dollar.
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