Fehlende Bibliotheken des OpenJDK sollen in die GPL überführt werden
Sun[1] will in den nächsten zwei Wochen eine neue Version des Open Java Developer Kit[2] (OpenJDK) veröffentlichen, die ausschließlich freie Software enthält. Damit sollen Anbieter von Linux-Distributionen, die ausschließlich Open-Source-Software nutzen, in die Lage versetzt werden, Java in ihre zentralen Repositorien[3] aufzunehmen.
Vor einem Jahr hatte Sun die erste Version des OpenJDK vorgestellt, die noch einzelne Bibliotheken enthielt, die nicht der General Public License (GPL) unterlagen. Laut einem Infoworld[4]-Bericht werden bis zur Konferenz JavaOne[5] Anfang Mai die fehlenden Komponenten für Sound, Grafik, Verschlüsselung und SNMP[6] ebenfalls als freier Code vorliegen.
Die vollständige Freigabe könnte die Attraktivität von Java gegenüber den Programmiersprachen C, C++ oder PHP steigern, heißt es. Eine größere Verbreitung böte Sun zusätzliche Gelegenheiten, Umsätze aus dem Verkauf von Dienstleistungen, Support und Hardware rund um Java zu generieren.
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