Deutsche Verbraucherschützer wollen gegen Apple wegen dessen rigider Itunes-DRM-Politik klagen. Nach einer erfolglosen Abmahnung plane der Bundesverband der Verbraucherzentralen (VZBV) nun, vor Gericht zu ziehen, so VZBV-Sprecher Christian Fronczak.
Die Verbraucherschützer halten es nicht für länger hinnehmbar, dass die Weitergabe gekaufter Musik nur eingeschränkt möglich ist. Apple gestattet derzeit, einen Song nur auf fünf Geräten abzuspielen. "Wenn ich Musik bei Itunes kaufe, muss ich darüber genauso frei verfügen können wie über eine CD", sagte VBZV-Vorsitzender Gerd Billen dem Spiegel. Mit einer Klage vor dem Landgericht Berlin will der VZVB erreichen, dass die Kunden von Itunes freier über ihre Musik verfügen können.
Die Chancen für die Verbraucherschützer stehen nicht schlecht: Anfang Dezember hatte Apple eine Unterlassungserklärung unterzeichnet, die für die Zukunft willkürliche Änderungen der Nutzungsbedingungen für Itunes untersagt.

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